Gut geplant ist halb gefeiert…

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Jetzt steht Weihnachten wirklich schon vor der Türe und allerorts kann man die zunehmende Hektik spüren.

Auch ich stelle mir die Frage: Was koche ich, wenn die Familie kommt?

Denn eigentlich habe ich keine Lust, die meiste Zeit an den Feiertagen in der Küche zu stehen. Ich möchte auch ausruhen, genießen, feiern…

Also decke ich mich jetzt schon mit allem ein, was ich rund um Weihnachten und Silvester brauchen könnte. Denn auch das Einkaufen zählt nicht zu meiner großen Leidenschaft. Schon gar nicht, wenn zwischen den Feiertagen alle noch hektischer hin und her rennen und die Supermärkte überfüllt sind.

Gemüse kaufe ich 2-3 Tage vor Weihnachten. Ich habe das Glück, dass ich es gut und lange lagern kann. Vor allem Saison-Gemüse wie div. Karotten, rote Rüben, Kohl, Kraut, Zwiebel, Lauch, Kren, Kohlsprossen,…

Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann Gemüse schon im Voraus klein schneiden und roh einfrieren. Daraus lassen sich dann im Handumdrehen Suppen oder Beilagen zubereiten.

Brot kaufe ich ohnehin eher selten. Dafür wird bei uns Mehl und Trockengerm eingelagert. Diverse Kerne, Nüsse, Leinsamen usw habe ich ohnehin immer daheim.

Als Standard-Rezept gilt bei mir ½ Kg Mehl, 1 Pkg Trockengerm, 1 EL Salz, 300ml warmes Wasser, 1 EL Apfelessig. Dazu gebe ich wahlweise eine Hand voll Nüsse, Kerne, Leinsamen…

Ganz schnelle Weckerl mache ich aus ½ Kg Mehl, 1 Pkg Backpulver, 1 EL Salz und 300ml warmem Wasser.

Für die deftigere Variante nehme ich ½ Kg Roggenmehl, 1 EL Salz, 1 EL Kümmel und 300ml Bier.

Hier sind weitere Brot-Rezepte!

Mayonnaisen sind auch immer wichtig, wenn es um´s festliche Buffet geht…

Einerseits sind sie lange haltbar und können deshalb schon beizeiten gekauft werden, anderseits sind die nötigen Zutaten auch gut lagerbar und bei mir meistens vorhanden.

Hier ist das Rezept für die allseits beliebte Mandelmayonnaise .
Diese kann natürlich auch mit Soja-Cuisine hergestellt werden.

Für einen Mayonnaise-Salat brate ich zB klein geschnittenes Gemüse nach Wahl in etwas Öl an, lasse es ganz abkühlen und vermische es mit der Mayonnaise. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren…

Preiselbeermarmelade und Kren dürfen in meiner Küche niemals fehlen. Sie sind die i-Tüpfelchen auf jedem Gericht.

Für Überraschungsgäste habe ich immer eine offene Türe und einen gefüllten Vorratsschrank.

Aus weißen Bohnen lassen sich zB herrliche Aufstriche zaubern. Dazu püriert man die abgetropften Bohnen mit etwas Öl, gibt ev. etwas Mandelmus dazu und würzt nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Paprika, Kräutern nach Wahl…

Aus roten Bohnen lassen sich deftigere Aufstriche kreieren. Dazu röste ich Zwiebel und Knoblauch an und püriere sie mit den roten Bohnen und Öl, etwas Sojasauce oder Tamari gibt zusätzliche Würze.

Auch Kichererbsen eignen sich als Basis für Aufstriche. Hier ist der „Hummus rosarot“.

Trockenprodukte haben schon so manchen spontanen Abend mit Gästen gerettet.

Soja-Steaklis werden für 10-20 Minuten eingeweicht und gut ausgedrückt. Währenddessen lässt sich ein Backteig aus Pflanzendrink, griffigem Mehl und Salz herstellen. Der Teig sollte so dickflüssig sein, dass er nur langsam von der Gabel tropft.

Wer mag kann so auch ein Fondue genießen! Im Fondue-Topf wird Öl oder Kokosfett erhitzt Die Steaklis taucht man mit der Fondue-Gabel zuerst in den Backteig und dann ins Öl…

Dazu passen wieder diverse Saucen und Brote…

Ebenso lassen sich die Steaklis gleich in der Küche frittieren und zB klassisch mit Petersil-Erdäpfeln und Salat servieren… Es kann natürlich auch Reis mit Erdäpfel-Salat als Beilage serviert werden…

Auch dafür kann man alles schon einige Tage vor Weihnachten einkaufen.

Ein heiß dampfender Suppentopf ist an kalten und trüben Tagen ein richtiger Seelenwärmer!

Dafür brate ich größere Stücke Wurzelgemüse mit halbierten Zwiebeln, Knoblauchzehen, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Wacholderbeeren in reichlich Öl an bis alles ein bisschen Farbe bekommen hat und gieße mit Wasser auf. Nun darf alles langsam köcheln. Immer wieder ein bisschen Wasser zugießen und mit Salz abschmecken. Etwas Tomatenmark gibt der Suppe Farbe und rundet den Geschmack ab.

Vor dem Servieren wird alles durch ein Sieb gegossen, das Gemüse klein geschnitten und mit der Suppe serviert.

Als Einlage bieten sich Nudeln, Backerbsen, Frittaten oder auch selbstgemachte Nockerl (Eintropf – da kann man den oben angeführten Backteig nehmen) an.

Kräuter – frisch, getrocknet oder tiefgekühlt – machen jede Suppe noch feiner!

Linsensuppe – ganz schnell aus roten Linsen gekocht… Zwiebel, Knoblauch und rote Linsen in Öl anbraten, mit Wasser aufgießen und kochen lassen bis die Linsen weich sind. Ingwer klein hacken und zufügen. Alles pürieren – die Konsistenz ist Geschmacksache – und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gehackte Korianderblätter und ein Schuss Zitronensaft runden alles ab.

Krautsuppe – egal, ob nach einem langen Winterspaziergang oder nach einer durchfeierten Nacht… gut vorzubereiten und immer ein Genuss!

Risotto schmeckt auch mit vielen Kräutern und Kren gut. Verfeinern kann man mit Cuisine nach Wahl – dazu lasse ich am Ende der Garzeit die pflanzliche Sahne unter ständigem Rühren einfließen.

Polenta  ist, wenn auch bei vielen Leuten zwar schon in Vergessenheit geraten, vielseitig verwendbar. Egal, ob als Beilage, Hauptspeise für die ganze Familie, für die Silvesterparty oder als „Pizza“-Boden… einfach und schnell zubereitet… Maisgrieß lässt sich ebenfalls rechtzeitig einkaufen.

Süßes darf natürlich auch nicht fehlen!

Wenn der Vorrat an Weihnachtskeksen schon aufgebraucht ist, gibt es natürlich viele Ideen für Nachspeisen, Kuchen und Torten

Strudelteig lässt sich natürlich ganz leicht selbst machen. Um die Feiertage aber mit meiner Familie und unseren Freunden genießen zu können, greife ich da auch gerne auf fertige Teige zurück. So habe ich immer einige Packungen Blätterteig und Strudelteig daheim.

Diese Teige sind natürlich auch immer für pikante Füllungen gut verwendbar.

Nicht selten verarbeite ich diverse Gemüsereste so zu einem Strudel.

Nun, dieser Text ließe sich noch beliebig lange fortsetzen…

Ein bisschen Fantasie, eine gute Portion Gelassenheit, einige Löffel Freude am Kochen und nach Möglichkeit noch ein paar helfende Hände sollten neben einem mit haltbaren Lebensmitteln gut gefüllten Vorratsschrank, Lagergemüse und / oder mit Gemüse gefüllten Tiefkühlschrank reichen, um die Feiertage gut und gemütlich erleben zu können.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine ruhige, gemütliche, genussvolle, friedliche und fröhliche Zeit!

 

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