Schöckl – der Hausberg der Grazer und die erste Camping-Nacht des Jahres 2017

Schöckl – der Hausberg der Grazer und die erste Camping-Nacht des Jahres 2017

Kaum jemand, der Graz kennt und liebt, kommt um einen Besuch am Schöckl  herum… Dieser Berg ist einfach irgendwann ein Muss!

Wer mag, kann zB von St. Radegund mit der Seilbahn den Gipfel des Berges besuchen und auch auf diesem Weg wieder ins Tal gleiten. Die Aussicht vom Plateau ist einfach atemberaubend schön.

Anstrengender ist dagegen die Wanderung über den Weg, der von der Talstation der Seilbahn die 656 Höhenmeter zur Bergstation der Seilbahn führt.

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Steinig, teils felsig, stetig steil bergauf führte uns dieser Pfad, der an diesem frühen Märztag auch noch streckenweise ziemlich eisig war. Einige kleinere Pausen legten wir ein, um die immer kleiner werdende Landschaft im Tal zu bewundern.

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Der Himmel strahlte in klarem Blau und die Sonne ließ uns spüren, dass der Frühling nun wirklich nicht mehr weit sein kann… die ersten Leberblümchen wechselten sich am Wegesrand mit Schneerosen und Huflattich ab.

Samstag Vormittag am Schöckl – das heißt auch, viele Menschen und viele Hunde zu treffen, denn am Plateau gibt es mehrere Hütten, die bei unserer Ankunft um die Mittagszeit auch schon sehr gut besucht waren.

Wie lange man für diesen Weg braucht, hängt wohl in erster Linie von der eigenen Kondition, Trittsicherheit und dem eisernen Willen oben anzukommen ab. Wir schafften es in zwei Stunden und wurden mit einem traumhaften Ausblick auf die umliegende Bergwelt belohnt.

Vor dem Alpengasthof, gleich neben der Seilbahn-Bergstation, fanden wir einen für uns passenden Tisch in der Sonne und bestellten etwas zu trinken. Leider kamen fast im selben Moment große schwarze Wolken mit eisigem Wind und so kürzten wir unseren Aufenthalt sehr schnell ab, verschoben auch unser Picknick auf „später im Tal“ und traten den Rückweg an.

Um die Eisplatten zu umgehen, wählten wir den noch steileren, aber mehr in der Sonne liegenden Weg entlang der Seilbahntrasse. Gut ausgetreten ist dieser Weg von den unzähligen Wanderern, die hier ihre Kondition und Ausdauer trainieren. In engen Windungen führt er vom Tal zum Gipfel bzw. umgekehrt. Zum Ausruhen auf flachen Stellen eignet sich nur die immer wieder zu kreuzende Forststraße.

Bei Schönwetter lässt sich am Schöckl viel kurzweilige Zeit verbringen – egal, ob man sich eine Fahrt mit dem Hexenexpress (Sommerrodelbahn) gönnt, den Motorikparcour begeht, seine Fähigkeiten im Hochseilgarten im Kletterpark trainiert oder einfach nur auf dem Plateau die Aussicht genießt.

Hunde fahren mit der Seilbahn übrigens gratis. Ein Maulkorb soll mitgeführt werden.

Nach dieser wunderschönen Wanderung wollten wir natürlich nicht einfach nach Hause fahren. Viel zu schön ist es in der Steiermark!
So fuhren wir weiter nach Unterschwarza und übernachteten am uns inzwischen gut bekannten Stellplatz beim Dorfheurigen.
Ein gemütliches Abendessen im Campingbus ist immer wieder schön und entspannend! Die Zutaten kauften wir teilweise unterwegs beim nächstgelegenen Supermarkt ein.

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Die erste Camping-Nacht des Jahres ist immer etwas Besonderes… der Winter ist dann zumindest gefühlsmäßig vorbei und die Zeit der Reisefreiheit beginnt für uns wieder!
Das Wetter spielte gut mit, die Nacht war angenehm und nicht zu kalt.
Das Frühstück genossen wir nach einem kleinen Spaziergang mit den Hunden sehr ausgiebig, um mittags eine Freundin in der Nähe zu besuchen und noch einen längeren Spaziergang in netter Hundegesellschaft zu machen.
So könnte jedes Wochenende sein!

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