Kroatien, Juni 2016

3 Wochen hatten wir Zeit und wir ließen uns einfach treiben…

Da die Woche vor unserem Urlaubsbeginn durch die Veganmania in Wien http://www.veganmania.at/ schon sehr ausgefüllt war, gingen wir unseren Urlaub eher langsam an. Wir packten alle nötigen Dinge in unseren Bus und fuhren nach Graz.

Dort kauften wir sämtliche Lebensmittel, die wir in Kroatien voraussichtlich nicht bekommen würden und verbrachten den Tag in dieser wunderschönen Stadt, machten einen langen Spaziergang durch die Herrengasse, die Sporgasse, rauf auf den Schlossberg, wieder runter und durch den Stadtpark zum Cafe Grün https://www.facebook.com/cafegruen/# in die Klosterwiesgasse, um Eis zu essen und weiter in die Schönaugasse, um in der Veganen Greisslerei http://greisslereivegankost.at/ noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

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Den Abend und die Nacht verbrachten wir auf dem Stellplatz in Unterschwarza http://www.dorfheuriger.eu/index.php/stellplaetze.html.

Am nächsten Morgen ging es dann los in den Süden!

Eine Freundin erwartete uns mit ihrem Hund auf dem Campingplatz Stupice in Premantura http://www.camping.hr/de/campingplatze/stupice

Wir erreichten den Platz problemlos, richteten uns neben ihr ein und hatten hier für 3 Nächte unser Zuhause.

Das Naturschutzgebiet Kamenjak https://de.wikipedia.org/wiki/Kap_Kamenjak ist wirklich wunderschön. Störend ist für mich allerdings, dass man dort  mit dem Auto bis zu den Badeplätzen fahren darf und an diesen auch Grillplätze sind, wo natürlich sehr viel Trubel entsteht. Abseits dieser Plätze ist es aber traumhaft schön und still! Unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge und kleine Badebuchten lassen hier wohl kaum noch Wünsche offen.

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Der Campingplatz Stupice ist recht groß, einfach, aber sauber. Für den Vorsaison-Preis völlig in Ordnung.

Nach drei Tagen packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren nach Pula https://de.wikipedia.org/wiki/Pula , um das Amphietheater zu besichtigen. Wir schafften das auch grade noch vor dem plötzlichen heftigen Gewitter und nahmen Abschied von Istrien.

 

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Amphietheater in Pula

In Brestova nahmen wir die Fähre zur Insel Cres und fuhren diese, immer auf der wohl einzigen großen Straße über den Inselbergrücken entlang bis Osor, wo eine Drehbrücke, welche immer wieder geöffnet wird, um Boote durch den Kanal zu lassen, die Insel Cres mit der Insel Losinj verbindet. Knapp vor Mali Losinj liegt der Campingplatz Poljana http://www.campingpoljana.com/de-kroatien/

Eigentlich wollten wir nur ein paar Tage bleiben… schließlich wurden es 10!

Wir hatten nette Nachbarn, traumhaft schönes Wetter, herrliche Aussicht und genossen einfach unseren Urlaub. Vom Campingplatz führt eine recht neue Küstenpromenade direkt ins Zentrum von Mali Losinj – Gehzeit ca. 50 Minuten. Von der Campingplatz-Badebucht aus erreicht man auf einem „inoffiziellen“ Weg, der über dem Meer im felsigen Gelände entlang führt, den Yacht-Hafen in ca. 40 Minuten. Hier kommt man auch wieder auf die Küstenpromenade und kann weiter ins Zentrum oder zurück zum Campingplatz gehen.

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Im Deveron Pub in Mali Losinj  wurde extra für uns vegan gekocht! Ein herrliches Risotto und ein Ananas-Carpacio bekamen wir und der Koch freute sich über unser Kompliment…

Wir besuchten Veli Losinj und fuhren mit dem Auto bis „ans Ende der Insel“, von wo aus man mit einem Boot auf die Insel Ilovik fahren kann. Die Straße ist zwar asphaltiert, aber stellenweise sehr schmal und steil. Der Ausblick auf das Meer und die anderen Inseln ist aber oftmals atemberaubend schön! Auf der Strecke liegt auch Svt. Ivan – eine kleine Kirche, hoch über Veli Losinj.

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Veli Losinj

Ein Tagesausflug führte uns nach Valun, Cres und Osor.

Valun ist ein kleines Dorf im Nord-Westen der Insel Cres. Autos müssen auf einem eigenen Parkplatz abgestellt werden und nur zu Fuß erreicht man den Ort über eine kurze steile Straße, die in 2 Kurven zum Meer hinabführt. Eine Kirche, zwei kleine Geschäfte, ein Bankomat, ein Postkasten, vier oder fünf kleine Lokale und einen Campingplatz, der ausschließlich Zelt-Campern vorbehalten ist, haben wir dort entdeckt… viele Möwen, das Rauschen des Meeres… die wenigen Touristen scheinen hier auch etwas ruhiger zu sein…

Wir genossen diese Idylle gut 2 Stunden lang, bevor wir dem aufziehenden Gewitter davon fuhren

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10 Gebote von Valun

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im Zentrum von Valun

 

Cres war nun unser neues Ziel. Der Parkplatz liegt gleich neben der Altstadt kostet 8 Kunar / Stunde und wird bewacht. Wir bummelten zum kleinen alten Hafen, schauten in die Auslagen der Geschäfte… ein Kellner lud uns, wie im Süden üblich, ins Restaurant ein… wir wollten aber noch weiter gehen… Auch hier war der Himmel ziemlich dunkel und als es zu regnen begann, setzten wir uns doch an einen der Tische im „Feral“ https://www.tripadvisor.at/Restaurant_Review-g1175203-d3224629-Reviews-Buffet_Feral-Cres_Cres_Island_Kvarner_Bay_Islands_Primorje_Gorski_Kotar_County.html Unsere Frage nach einem veganen Gericht ließ den Kellner kurz nachdenken und aus einigen Angeboten wählten wir dann Polentaschnitten auf gegrilltem Gemüse mit Salat. Es schmeckte wunderbar und wir warteten den Regen ab.

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Später machten wir noch einen kleinen Bummel durch die engen Gassen, die hinauf zu einem alten Wehrturm führen, bewunderten die Reste der alten Stadtmauer, die beiden Stadttore und die abgetretenen, teilweise spiegelglatten Pflastersteine aus lang vergangenen Zeiten.

Vor einem Obst- und Gemüsegeschäft konnten wir nicht widerstehen und kauften fast schon zu viel Obst ein… Obst, wie man es nur im Süden bekommt!

Nun ging es wieder in den Süden der Insel. Osor https://de.wikipedia.org/wiki/Osor_(Mali_Lo%C5%A1inj) – eine kleine, ehemals sehr wichtige Stadt – wirkt fast wie ein lebendiges Museum. Weniger als 100 Menschen leben heute angeblich in diesem schön gepflegten, sauberen Ort, der durch die Drehbrücke die Inseln Cres und Losinj verbindet. Wir ließen uns treiben, genossen die Sonnenstrahlen, welche zwischen immer wieder kehrenden Gewitterwolken auf uns fielen und waren mit unserem Rundgang eben zu Ende, als dicke schwere Regentropfen auf die Erde fielen. Schnell waren wir in unserem Auto und kamen gerade zurecht, als die Brücke geöffnet und die Boote durch den Kanal gelassen wurden. So konnten wir auch da noch zusehen, bevor wir zu unserem Campingplatz zurück fuhren. Dort hörten wir von den Nachbarn, dass der Tag gar nicht so schön war – stürmische Winde und Regen hatten den Urlaubern den Tag vermiest, während wir es eigentlich recht gut erwischt hatten!

 

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Osor

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Die Promenade zwischen Mali Losinj und Veli Losinj führt eine Bucht entlang – mit Blick auf´s türkisgrüne bis azurblaue Meer, kahle Felsen und üppige Pflanzen. Ein entspannender Spaziergang mit Bademöglichkeiten und dem verlockenden Wissen, dass man am Hafen von Veli Losinj in den kleinen Lokalen sehr gut essen kann.

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Den einladend gedeckten Tischen des „Riba“  konnten wir nicht widerstehen und unsere Freude über die Tofu-Gerichte, die standardmäßig auf der Speisekarte stehen, war groß, das Essen ein Gedicht und wir fühlten uns wie im Paradies.

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Nach zwei Wochen Urlaub mussten wir uns mit der Heimreise beschäftigen und wir entschieden uns für einen kurzen Aufenthalt auf der Insel Krk. In Merag nahmen wir die Fähre nach Valbiska und waren danach nicht nur auf einer anderen Insel, sondern auch in einer völlig anderen Landschaft. Hohe, kahle Berge und Laubbäume, Bäche und kleine Brücken boten ein völlig anderes Bild als die Landschaft von Cres.

Unser Ziel war der Campingplatz Zablace http://www.camping-adriatic.com/de/zablace-camp-baska in Baska  https://de.wikipedia.org/wiki/Ba%C5%A1ka_(Kroatien) Ein sehr großer Platz mit eigenem Hundestrand, der im Gegensatz zu vielen anderen Hundestränden wirklich schön ist. Grundsätzlich ist der gesamte Bade-Strand aber eher schmal und die Urlauber liegen ähnlich wie an den Sandstränden an der oberen Adria dicht aneinander. Eine Fußgängerzone beginnt gleich neben dem riesigen Camping- und Hotel-Areal und führt an unzähligen Hotels, Restaurants und Souvenir-Ständen vorbei in die Altstadt und an den Hafen von Baska.

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Wir begnügten uns mit einem Rundgang, bewunderten die engen Gassen und die Berglandschaft rundum, kauften Geschenke für unsere Enkeltöchter…

Abends spazierten wir den Bach neben dem Campingplatz entlang. Da konnten Piccolina und Timo auch ab und zu ins Wasser! Der Weg führt in den nächsten Ort und in weiterer Folge zu einem Kloster. Da es aber viel zu heiß war, haben wir diesen Besuch auf einen anderen Urlaub verschoben…

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So schön die Landschaft um Baska auch ist, die nächtlichen Stürme haben auch ihre Tücken… so muss man abends wirklich alles gut verstauen und auch die Fenster darf man nicht allzu weit offen lassen, wenn man nicht riskieren will, dass sie plötzlich durch die Luft fliegen. Dementsprechend heiß war es dann auch beim Schlafen!

Am Tag der Abreise machten wir noch einen Abstecher nach Krk https://de.wikipedia.org/wiki/Krk_(Stadt) und besichtigen die gut erhaltene Stadt. Viele Touristen spazieren da durch die engen Gassen und die Plätze, unzählige kleine Geschäfte und Restaurants laden zum Kaufen und Verweilen ein. Wir mischten uns darunter und genossen die Atmosphäre…

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Nach zwei Stunden war es Timo endgültig anzusehen – er hatte genug und wir gingen zum Parkplatz zurück.

Da wir uns von Kroatien aber noch immer nicht so richtig trennen konnten, fuhren wir, nachdem wir über die lange Brücke von Krk auf das Festland gekommen waren, immer die Küstenstraße entlang und auch ein Stück durch Rijeka durch… diese Stadt steht ganz oben auf meiner Besuchs-Wunschliste – und dann weiter über die Autobahn nach Österreich.

Wieder einmal übernachteten wir in Unterschwarza am Stellplatz und ließen unseren Urlaub in Graz und Umgebung ausklingen.

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Pausenbankerl an der Mur… hier kann man nach Herzenslust lange oder kurze Spaziergänge machen!

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Am Samstag, unserem vorletzten Urlaubstag, trafen wir Freunde in Sulztal an der Weinstraße beim Bioweingut Otto Knaus http://www.biowein-knaus.at/ , wo wir zum Urlaubsabschluss noch eine herrliche vegane Brettljause genossen und von unserem Urlaub erzählten.

 

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Brettljause mit div. Aufstrichen, pikantem Tofu, Kren und Brot

Wie immer herrschte ein bisschen Wehmut, weil der Urlaub zu Ende gegangen war… Drei wunderschöne Wochen, hauptsächlich im sonnigen Kroatien, wo scheinbar alles „nema problema“ und veganes Essen in den Restaurants schon sehr leicht zu bekommen ist.

Aber „nach dem Urlaub“ ist ja auch „vor dem Urlaub“…im nächsten Jahr!

 

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