Südtirol-Toskana, September 2015

Südtirol – Toskana, September 2015

 

Drei Wochen standen uns zur Verfügung und es zog uns nochmals in diesem Jahr nach Italien! Mit dabei waren natürlich unsere Hunde Piccolina und Timo.

Wohin genau es gehen sollte, wollten wir unterwegs entscheiden – also uns einfach treiben lassen und sehen, wo es uns gefällt…

Zur Urlaubs-Einstimmung machten wir erst mal in Lienz Station.

Der Campingplatz Amlacherhof http://www.amlacherhof.at/ war uns ja schon bekannt und da das Wetter auch nicht grade sommerlich war, hatten wir neben den üblichen Hundespaziergängen, wie zB zur Gallitzenklamm http://www.galitzenklamm.info/ genügend Zeit zum Ausruhen und Einstimmen auf unsere Reise.

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Im Internet suchten wir nach veganen Restaurants, die auf unserer Strecke liegen könnten, ebenso nach Einkaufsmöglichkeiten und auch nach Sehenswürdigkeiten…

Nach 2 Nächten brachen wir auf…

Unsere erste Station war Innichen http://www.hochpustertal.info/de/innichen.html, eine sehr lebendige kleine Stadt, die am Samstag Vormittag voller einkaufslustiger Menschen war. Wir ließen uns ein bisschen durch die Gassen treiben und sahen uns um, aber bald merkten wir, dass Timo von all dem Trubel nicht ganz so begeistert war und so fuhren wir, nachdem ich in einer kleinen Bäckerei am Senfter-Eck vegane Weckerln kaufen konnte und weitere vegane Brot- und Gebäcksorten angeboten bekam, weiter nach Brixen. Da sollte es die Bäckerei Profanter http://www.profanter.it/ geben!

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Es dauerte nicht lange und wir standen davor… ich traute meinen Augen nicht: DAS ALLES sollte tatsächlich vegan sein? Wir waren wohl im Paradies gelandet… und kauften für die nächsten Tage auf Vorrat ein!

Brixen… wir schlenderten durch die Gassen, bewunderten die prachtvollen Häuser, die Arkaden, die Geschäfte…

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und fanden auch noch das Café Almatosa https://de-de.facebook.com/almatosa/, wo wir Kaffee mit Hafermilch bekamen und für unsere Hunde sofort eine Schüssel mit frischem Wasser gebracht wurde.

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Nach diesem gemütlichen Bummel-Tag brauchten wir nun einen Schlafplatz für die Nacht und so landeten wir in Klausen http://www.klausen.it/de/ am Wohnmobilstellplatz http://www.camping-gamp.com/de/wohnmobilstellplatz/ .

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Neugierig, wie wir sind, machten wir auch noch einen Abendspaziergang in den Ort und waren auch hier begeistert von den engen alten Gassen, Plätzen, Kirchen…

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Timo und Piccolina konnten am Ufer des Baches auch noch frei laufen und sich so richtig austoben.

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Viele positive Eindrücke ließen uns wunderbar schlafen und am nächsten Tag ging die Reise, nachdem ich Klausen auf meine „Ich komme wieder“-Liste geschrieben hatte, weiter!

 

Der Campingplatz http://www.meran.eu/camping-meran/ in Meran war unser neues Ziel.

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Von hier aus konnten wir bequem zu Fuß ins Zentrum spazieren und fanden sogar zwei Eissalons, die veganes Eis anboten.

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Diese Seite war uns im Urlaub auch eine große Hilfe https://tierrechtesuedtirol.wordpress.com/2013/07/01/ohne-worte/

Viele Touristen waren in der Altstadt unterwegs. Unseren Hunden zuliebe suchten wir uns die weniger stark frequentierten Gassen und Plätze für unseren Bummel aus. Wir staunten auch nicht schlecht, als wir ein Spielwarengeschäft entdeckten, dessen Eingangstüre mit diversen uns bekannten Tierschutz-Pickerln beklebt war! Freude! Tierschutz- und Tierrechts-Gedanken sind auch in Italien zu finden!

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Die Winterpromenade und die gegenüberliegende Sommerpromenade waren dann sehr entspannend, wir besuchten noch das Sisi-Denkmal und wanderten durch den Kurpark und den Park an der Therme zurück zum Campingplatz.

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Bozen war nun unser nächstes Ziel und das Café Humus http://www.humus-bistro.com/ sollte sogar vegane Speisen anbieten. Die Suche nach einem Parkplatz, der für unseren Bus ausreichte, brauchte Zeit… aber wir fanden einen guten Platz im Industriegebiet und waren damit gar nicht so weit weg vom Zentrum…rund 20 Minuten von der Innenstadt entfernt und auf dem Weg lag sogar noch eine Hundezone, die wir nutzten, um unsere Hunde ein bisschen frei laufen lassen zu können. Trinkwasser und Wassernapf gab es dort auch! Alles perfekt!

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Wir erreichten die Innenstadt, fanden den Rathausplatz, den Waltherplatz, die Silbergasse und hier das Café Humus, das sehr gut besucht war. Wir zögerten ein bisschen, weil wir nicht wussten, ob wir es mit den Hunden wagen sollten in dieses so gut besuchte Lokal zu gehen. Der Trubel dort war so groß, dass ich nicht wusste, wie Timo reagieren würde… Ein Kellner bot uns dann aber doch so freundlich einen Tisch an und meinte, dass das alles kein Problem wäre und ich war hinterher froh, dass wir es gewagt hatten. Wir bekamen einen Tisch für 4 Personen, der groß genug für 6 Personen gewesen wäre. Kaum hatten wir bestellt und die Hunde sich unter dem Tisch ausgestreckt, kamen zwei junge Frauen und setzten sich zu uns. Sie sahen unsere Hunde und waren ganz begeistert von Timo, der sich nun nicht mehr von der Stelle bewegen ließ und so ergab sich ein nettes kurzes Gespräch mit den hundefreundlichen Italienerinnen.

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Von dieser netten Pause beschwingt und mit einer Riesenportion Tabuleh und Capuccino mit Sojamilch gestärkt, wanderten wir weiter durch die Innenstadt von Bozen und genossen den von mir so geliebten Mix aus italienischer Leichtigkeit und altösterreichischem Flair.

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Nachdem wir die Innenstadt verlassen hatten, kauften wir noch beim Interspar in Bozen ein. Ich staunte nicht schlecht über das große Angebot an veganen Lebensmitteln und auch das Angebot an Valsoja-Eis ließ meine Augen leuchten. Leider haben wir im Campingbus kein richtiges Gefrierfach, aber zwei vegane Cornetto sollten doch bis zum Abend halten. Die beiden anderen Eis-Stanizel aßen wir sofort nach dem Einkauf.

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Der Gardasee sollte nun wieder für zwei oder drei Nächte unser Zuhause sein, aber wir wurden ziemlich enttäuscht. Der erste Campingplatz, den wir ansteuerten, „Camping Europa“ http://www.campingeuropatorbole.it/de-de/p/2/camping in Torbole war zwar ganz schön und in guter Lage, aber ein Zuviel an Touristen und ein Zuwenig an Möglichkeiten für ruhige Hundespaziergänge ließ uns am nächsten Tag weiterziehen.

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Nichtsahnend tappten wir am wirklich schönen und gepflegten Campingplatz Belvedere http://www.campingbelvedere.com/de/ in Lazise in die Falle… Der angrenzende Freizeitpark Movieland http://www.freizeitpark-welt.de/freizeitparks/moviestudios/moviestudios_start.php sorgte für eine wirklich unangenehme Geräuschkulisse und das abendliche Feuerwerk beunruhigte Timo sehr. Da ich aus Tierschutzgründen jedes Feuerwerk ablehne, wollte ich nicht länger dort bleiben. Die Nacht verbrachten wir dann wider Erwarten doch noch ganz gut, aber am nächsten Tag zogen wir weiter!

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Es ist ja auch Sinn und Zweck eines Campingbusses und auch der Vorteil dieser Art zu reisen, dass man die Route jederzeit in eine andere Richtung lenken kann!

La Spezia https://de.wikipedia.org/wiki/La_Spezia war die nächste Station – hier wollten wir nun entscheiden, ob wir in den Süden oder in den Westen Italiens weiter fahren würden.

Doch zuvor hatten wir noch ein etwas aufregendes Erlebnis beim Tanken… Die Hafenstadt an der ligurischen Küste soll ja sehr schön sein… einladend war auch die Promenade mit bunten Blumen und Palmen… wären da nicht diese kleinen Selbstbedienungs-Tankstellen gewesen… an der ersten Tankstelle akzeptierte der Automat unsere Bankomatkarte nicht – eine sehr freundliche Italienerin, die helfen wollte, scheiterte mehrmals… an der zweiten Tankstelle halfen wieder nette Einheimische. Doch auch hier war unsere Bankomatkarte wertlos. Wir schoben nun zwei Zwanzingeuroscheine in den Geldschlitz und hörten kurz wie Diesel in unseren Tank floss – aber nur sehr kurz… danach schob sich ein Gutschein in Höhe der Differenz aus der Zapfsäule. Die Einheimischen waren inzwischen weg und da wir so verärgert waren, erkannten wir den Gutschein erst gar nicht. Erst als dann ein deutscher Tourist zur Tankstelle kam und wir mit ihm ins Gespräch kamen, machte er uns darauf aufmerksam und wir probierten es nun mit dem angegebenen Code an einer anderen Zapfsäule und siehe da – es funktionierte! Zur Sicherheit hielten wir dann noch an einer bemannten Tankstelle und dort funktionierte auch die Bankomatkarte wieder… Die italienischen Klein-Tankstellen haben so ihre Tücken… erfuhren wir später daheim auch von einigen Freunden!

In La Spezia wollten wir nun trotzdem nicht mehr bleiben. So schön die Promenade am Meer auch war… wir fuhren weiter nach Pisa und staunten nicht schlecht, als wir schon von der Ferne über die Felder den schiefen Turm sahen und vom Campingplatz „Torre Pendente“ http://www.campingtorrependente.it/de/ in ca. 10 Minuten in der Innenstadt von Pisa waren!

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Der typische Stadtcampingplatz war einfach, aber sauber und das Personal sehr nett. Wir suchten uns einen Platz aus und machten es uns gemütlich, bevor wir dann doch noch einen Abendspaziergang zu den Sehenswürdigkeiten machten. Auf halbem Weg war ein „PAM“-Supermarkt – perfekt! Rund um den Schiefen Turm „stauten“ sich die Touristen und wir beschlossen, es bei einem kurzen Besuch zu belassen, schauten noch kurz in die eine und andere kleine Gasse rein und spazierten zurück zum Campingplatz.

Die große Stadtbesichtigung machten wir am nächsten Tag. Das kleine Lokal „Vegan come Koala“ https://www.facebook.com/Vegan-come-Koala-Via-LArancio-21-Pisa-164292680351646/?fref=ts wollten wir unbedingt finden. Es war nicht sehr schwierig – so groß ist die Altstadt von Pisa nicht. Und ebenso klein ist auch das Lokal – eher eine Imbiss-Stube. Dafür war der Herr des Hauses besonders nett, wir plauderten ein bisschen während wir unsere veganen Köstlichkeiten verspeisten und unsere Hunde sich bei einer Schüssel mit frischem Wasser ausruhten.

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Danach liefen wir durch die vielen kleinen Gassen, schauten von der Brücke auf den Arno und fanden sogar eine Filiale von LUSH. Da konnte ich nicht widerstehen. Eine nette junge italienische Verkäuferin zeigte mir all die herrlich duftenden Seifen, Shampoos und anderen Dinge und ich hatte, wie in Wien oder Graz, die Qual der Wahl…

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Während rund um den Schiefen Turm und den Dom viel frisches grünes Gras wuchs, welches die Touristen trotz der Absperrungen gnadenlos zertrampelten, sah die restliche Begrünung der Stadt eher traurig aus. Trotzdem strahlten die teilweise renovierungsbedürftigen Häuser, alten Gassen und großen und kleinen Plätze mit den (abseits der großen Sehenswürdigkeiten) hauptsächlich italienischen Menschen einen ganz besonderen Charme aus.

Am Weg zurück zum Campingplatz musste ich natürlich den Supermarkt „testen“ und war auch hier erstaunt über das große Angebot an veganen Lebensmitteln. Und auch hier gibt es Mappen mit Zutatenlisten der einzelnen Brotsorten. Kein Problem also die veganen Varianten herauszufinden!

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Ein lustiger Abend mit einem jungen deutschen Ehepaar, das eigentlich aus Sri Lanka stammte, rundete diesen wunderschönen Urlaubstag ab.

Gut ausgeruht fuhren wir am nächsten Tag weiter… einfach durch die Toskana… San Miniato sollte interessant sein. Wir fanden den in einem Wohnmobilreiseführer angegebenen Weg und auch die Gasse, wo der Wohnmobilstellplatz sein sollte – aber da waren nur ganz normale Einfamilienhäuser und die waren nicht erst seit letztem Sommer da… Neugierig fuhren wir weiter – irgendwo war wohl so ein Schild, das besagt, dass nur Berechtigte weiter fahren dürften… wir waren aber zu schnell daran vorbei gefahren und ein Umkehren war schon gar nicht mehr möglich… so eng waren da die Gassen. Es blieb uns gar nichts anderes mehr übrig als einfach den Straßenverlauf weiter zu fahren und so konnten wir diese Mini-Stadt auf dem Hügel wenigstens vom Auto aus besichtigen. Als wir dann endlich wieder „ins Tal“ zurück kamen, atmeten wir auf und fuhren weiter in den Süden… fanden ein Schild „Ristorante al Lago, 5 Min.“ Das klang verlockend und wir folgten dem Wegweiser… nach 5 Minuten war weit und breit nichts, nach 10 und 15 Minuten auch nichts… dann endlich wieder ein Schild und ein Parkplatz, aber kein See… wir fuhren den Straßenverlauf weiter einen Hügel hinauf und drehten nach einiger Zeit wieder um und fanden nun neben dem Parkplatz ein von Ästen und Blättern verdecktes weiteres Schild… wir fuhren ein Stück die Schotterstraße entlang bis wir beschlossen, unseren Campingbus den Strapazen dieser „Straße“ nicht weiter aussetzen zu wollen.

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Ich nahm das Navi und gab die Adresse des Campingplatzes „Colleverde“ http://www.sienacamping.com/de in Siena ein! Obwohl wir in Italien noch nie „hundefeindlich behandelt“ wurden, waren wir dann doch überrascht, als wir dort ankamen und sogar eine eigene Hundezone mit einem kleinen Agility-Parcours am Platz vorfanden. So hundefreundlich sind dann doch nicht viele Campingplätze. Piccolina und Timo tobten sich aus und wir entspannten uns von der Fahrt.

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Unser Stellplatz lag mit etwas Abstand neben einem netten englischen Ehepaar mit ebenfalls zwei Hunden.

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Diesen Abend verbrachten wir am Campingplatz-Gelände, plauderten mit den Nachbarn und ruhten uns aus. Der Weg in die Stadt ist leicht zu Fuß zu gehen – in ca. 25 Minuten erreicht man die Innenstadt. Es fahren aber auch mehrere Buslinien, die aber nicht alle (zwei) Hunde mitnehmen. Wir spazierten also am nächsten Tag mit dem Straßenplan ins Zentrum und waren beigeistert. Trotz der wirklich sehr vielen Touristen bummelten wir gemütlich durch die Gassen, bestaunten die Piazza del Campo, fotografierten den Dom und andere Sehenswürdigkeiten… mit und ohne Hunde davor… und entdeckten an der Eingangstür eines Geschäftes mehrere kleine Schilder… „La Dolce Via“ und „Noi possiamo entrare“ (das einen Hund zeigte) erregten meine Aufmerksamkeit… ich zögerte dennoch… und da stand auch schon der Geschäftsinhaber in der Tür und bat uns einzutreten. Ich war begeistert und erstaunt – so höflich wurden wir eingeladen! Natürlich wollte der Mann auch etwas verkaufen 😉 Wir schauten uns um, überlegten hin und her, unterhielten uns mit dem netten Italiener und erfuhren, dass er Hunde sehr liebt und unter zurückgehaltenen Tränen erzählte er uns von einem seiner inzwischen verstorbenen Hunde. Es war sehr berührend und sehr nett dort einzukaufen.

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Weiter zogen wir durch die Gassen, ließen uns teilweise vom Menschenstrom mitziehen und landeten auf der Suche nach einer Pizzeria in der „Antica Trattoria LÁquila“ https://www.facebook.com/pages/Antica-Trattoria-LAquila/374068762650593 Wir setzten uns an einen größeren Tisch vor dem Lokal und hofften, dass nicht allzu viele Leute zu nahe an uns vorbei gehen würden, da kam die Kellnerin und meinte, dass wir doch nur zu zweit wären und an dem großen Tisch sitzen. Und ob wir nicht vielleicht drinnen sitzen möchten. Anfangs war ich wenig begeistert, aber dann war es drinnen durch die leichte Klimatisierung doch viel angenehmer. Wir entschieden uns für einen passenden Tisch in Fensternähe, da kam die Kellnerin wieder und entschuldigte sich dafür, dass sie uns ins Lokal holte, weil wir mit den Hunden doch vielleicht lieber draußen bleiben wollten. Ich war nun verwirrt und erklärte ihr, dass es hier doch viel besser wäre, weil es ruhiger ist und fragte nun meinerseits, ob es ein Problem wäre, wenn die Hunde im Lokal sind. Entgegen der üblichen Meinung, dass Italiener Hunde nicht mögen und Hunde auch nicht in Lokale dürfen, war aber auch hier die Kellnerin total nett und wollte beide Hunde gleich mal streicheln, brachte sofort eine Schüssel mit frischem Wasser! Nun war noch die Frage nach einer veganen Pizza zu stellen – auch das war kein Problem, eine Pizza Marinara geht (fast) überall! Wir speisten wie im Paradies!

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Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Campingplatz – insgesamt waren wir gut 5 Stunden unterwegs und müde, glücklich und zufrieden!

Den Abend verbrachten wir dann, wie zuvor ausgemacht, mit Janet und Neil aus England und aus einem Glas Wein wurden mehrere lustige Stunden!

Am nächsten Morgen war es wieder Zeit weiter zu fahren. Wir überlegten und kamen zu dem Schluss, dass es nun Zeit für einen Aufenthalt am Meer wäre. In Follonica sollte es einen Hundestrand geben… wir fuhren also irgendwie so weiter durch die Toskana, konnten uns dann doch nicht so recht entscheiden, fanden nichts, was uns so wirklich gefiel und strandeten dann abends am Campingplatz „Le Esperidi“ http://www.esperidi.it/de/campingplatz-toskana-italien-urlaub-mit-wohnmobile-camping.html . Hier wollten wir bleiben. Die einzelnen Plätze sind unregelmäßig in das Waldgelände eingefügt. Wir suchten einen für uns passenden Platz aus und richteten uns ein. Unsere deutschen Nachbarn hatten auch 2 Hunde und so kamen wir auch gleich ins Gespräch. Mit den Hunden gingen die meisten Leute in der Früh und abends an den Strand des Campingplatz-Geländes. Ein eigener Hundestrand sollte in ca. 15 Minuten über einen Waldweg erreicht werden – naja, 25 Minuten flottes Gehen ist da schon nötig, aber der Hundestrand ist dann wirklich schön. Ein ganz normales Stück Strand ohne Dreck oder sonstigen Stör-Elementen, dafür standen dort eine große Tonne mit Trinkwasser und ein Napf! Toll! Wir ließen unsere Hunde von der Leine und sie freuten sich darüber, durch den Sand rennen zu können.

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Am 3. Tag unseres Aufenthaltes begann die Zeit in der Hunde offiziell überall an den Strand durften – so genossen wir es mit Piccolina und Timo täglich durch den Sand zu stapfen und zu laufen, in den Wellen zu baden… naja, das genoss eigentlich in erster Linie ich 😉

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Rund um das Camping-Gelände ging die Urlaubs-Saison merkbar zu Ende. Kaum noch Geschäfte, die offen hatten. Ebenso waren die meisten Lokale schon geschlossen. In der Hauptsaison ist dort sicher großer Trubel und wir wären wahrscheinlich nach einer Nacht wieder geflüchtet. So war es aber ein sehr gemütlicher, erholsamer und ruhiger Abschluss unserer Italien-Reise. Als wir nach einer Woche Bade-Urlaub nun doch wieder heimwärts fahren mussten, nützten wir noch die Gelegenheit in Cecina den Supermarkt „Coop“ zu testen. Einmal mehr nützte ich die Gelegenheit eine Vielfalt an italienischen veganen Produkten kaufen zu können.

Dann ging es los über Bologna in Richtung Udine – denn ein italienisches Ziel hatten wir noch: das „La Libellula“ https://www.facebook.com/lalibellulaudine/?fref=ts in Udine. Wir fühlten uns wie im Vegan-Paradies! Der Chef persönlich erklärte und die Speisekarte und wir speisten himmlisch! Udine ist zwar nicht gleich „bei uns um´s Eck“, aber für ein Camping-Wochenende sicher bald wieder mal nahe genug!

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Fast drei Wochen waren wir mit unseren Hunden unterwegs in Italien. Nirgendwo hatten wir ihretwegen ein Problem. Überall war man nett und freundlich und meistens musste ich aufpassen, dass Timo nicht zu sehr von streichelwilligen Menschen überrumpelt wurde. Piccolina hingegen lässt sich ja gerne streicheln und liebt alle Menschen.

Veganes Essen findet man in Italien immer irgendwo. Dennoch empfiehlt es sich, danach zu fragen, welche Zutaten in Pasta- und Pizza-Teig sind. Mir hat nur in Pisa ein Koch erklärt, dass in seinem Pizza-Teig auch Milch und Eier wären… Sonst verstand man auch grundsätzlich, was wir mit „vegan“ meinten. In den Eissalons wird man meistens ebenso fündig. Und spätestens in den größeren Supermärkten kann man sich sehr gut mit veganen Lebensmitteln versorgen.

Die kleinen Tankstellen können manchmal ein bisschen nerven und man sollte genügend Zeit einplanen, um eventuell auf den Tankwart zu warten, der am Vormittag und am Nachmittag irgendwann auf 2-3 Stunden anwesend ist. Aber ganz so genau darf man es da mit Anwesenheitszeiten auch nicht nehmen…

Ich mag aber die gelassene Art der Italiener, die manchmal etwas hektisch wirkt, aber eigentlich doch immer irgendwie „La dolce vita“ ist!

 

 

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